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8. November 2015

Bibel - voll korrekt #2 ~ Gottesbeweise

(Der folgende Text stammt aus meiner Feder.) Wir sollten vor einer Weile in Religion eine Ausarbeitung über Gottesbeweise schreiben. So entstand dieser Text, der ein Teil der Ausarbeitung darstellt. Den Rest, den ich hier weggelassen habe, wurde durch Texte ("kosmologischer Gottesbeweis" etc.) von der Religionslehrerin vorgegeben und hat nichts mit dem Christentum zu tun.

Zur Grundlage nahm ich "Fragen - die immer wieder gestellt werden" von Werner Gitt, 21. Auflage 2006, CLV
Als Anhang legte ich "Historische Beweise für die Auferstehung Jesu" von Matt Perman vom Herold-Verlag bei.
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Es gibt kein Volk auf dieser Erde, in dem Menschen nicht in irgendeiner Form an einen Gott, einen Geist oder ein allmächtiges Wesen glauben. Zu diesen Völkern gehören auch die Urwaldstämme, die am isoliertesten leben.

Wir haben die Fähigkeit, von den wunderbaren Werken der beobachtbaren Schöpfung auf den unsichtbaren Schöpfer zu schließen. Paulus bezeugt in Römer 1,20: “Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien.” So können wir aus der Schöpfung erfahren, dass es ein Gott existiert und auf seine Kraft und seinen Ideenreichtum schließen. Um seine Wesensart kennenzulernen, müssen wir die Bibel lesen.
Um den Wahrheitsgehalt der Bibel zu stützen - und so gleichzeitig die Existenz Gottes zu beweisen - möchte ich, auf ein paar (wenige) Dinge im Nachfolgendem aufmerksam machen.

Prophetie. Die Bibel enthält 6408 Verse mit prophetischen Angaben. 3268 haben sich bisher erfüllt.
Die restlichen Prophetien werden zukünftig eintreffen. Keine Voraussage traf verändert ein. Ist es möglich, dass sich so viele - nämlich mehr als die Hälfte - Prophetien zufällig erfüllen können?
Prophetische Ankündigungen von Jesus Christus des Alten Testaments (1. Mose 3,15; 4. Mose 24,17; Jesaja 11,1-2; Jesaja 7,14 ..) erfüllten sich - unverändert- wie geschrieben steht.
Sie sind göttlichen Ursprungs (1. Samuel 9,9; 2. Samuel 24,11; 2. Petrus 1,20-21) und darum in keinem anderen Buch der Weltgeschichte zu finden. Zudem sind die Zeitspannen zwischen Niederschrift und Erfüllung so groß, dass auch strengste Kritiker nicht einwenden können, die Prophetien seien erst gegeben, nachdem die Ereignisse schon eingetreten waren.

Keine Aussage der Bibel hat sich als falsch erwiesen. Nie mussten wissenschaftliche Bezüge der Bibel aufgrund von Forschungsergebnissen revidiert werden. Hingegen gibt es zahlreiche Beispiele dafür, dass naturwissenschaftliche Beschreibungen in der Bibel erst etliche Jahrhunderte nach ihrer Niederschrift durch die Forschung bestätigt wurden.
Hierzu möchte ich ein Beispiel ausführlicher erläutern:
Bis ins Mittelalter (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) hatte die breite Bevölkerung geglaubt, dass die Erde eine Scheibe sei. Und das, obwohl schon in der Antike (etwa 800 v.Chr. bis 600 n.Chr.) die Erde als Kugel bezeichnet wird. In Hiob 26,7 steht: “Er [...] hängt die Erde auf über dem Nichts.” Hiob lebte in der Zeit, als Israel in Gefangenschaft in Ägypten war. Der Auszug der Israeliten unter der Führung Moses fand etwa 1445 v.Chr. statt. Die Gestalt der Erde musste wissenschaftlich bewiesen werden, damit keiner an der Aussage des Alten Testaments zweifelt.
Weiter hatte man nicht geglaubt, dass Hasen wiederkäuen, dass Sterne nicht gezählt werden können, dass Luft Gewicht hat, dass bestimmte Hygienevorschriften das Leben retten, dass wir in der Ökologie auf Nachhaltigkeit achten müssen usw. All dies und viel mehr steht in der Bibel, doch die Menschen glaubten nicht daran, bis sie wissenschaftlich belegt wurden.
Ja, Hasen käuen wieder. Ja, die Sterne können wir nicht zählen. Ja, Luft hat tatsächlich Gewicht. Ja, wenn wir gewisse Hygienevorschriften einhalten rettet das Leben.

Glaube. Es gibt vier Arten von Erfindungen. Zu den menschlichen zählen 1) technische Erfindungen und 2) die Religionen, zu den göttlichen gehören 3) die Werke der Schöpfung und 4) das Evangelium von Jesus Christus. Als Religion bezeichnet man alle menschlichen Anstrengungen, zu Gott zu kommen. Beim Evangelium dagegen handelt Gott selbst und kommt zu uns Menschen. Das Christentum sollte nicht als Religion ausgeübt werden.
In allen Religionen versucht der Mensch von sich aus Gott zu erreichen, aber keiner kann echt bezeugen: “Ich habe eine persönliche Beziehung zu Gott gefunden, ich habe Frieden im Herzen, meine Schuld ist vergeben, ich habe Gewissheit des ewigen Lebens.” Im Evangelium von Jesus Christus wendet sich Gott zu uns hin.
In allen Religionen versucht der Mensch, sich durch seine Handlungen zu erlösen. Das Evangelium hingegen ist die Tat Gottes (Jesaja 43,24b; Johannes 3,16). “Wir sind teuer erkauft” (1. Korinther 6,20). Der Mensch kann von sich aus nichts zum Erlösungswerk auf Golgatha beitragen.
Was Jesus von den Religionen unterscheidet ist, dass nur er lange vorher angekündigt wurde, nur er war ohne Schuld, nur er tat viele Wunde,  nur er deckt meine Sünden auf, nur er vergibt Schuld, nur er hat den Tod besiegt, nur er bietet sichere Zukunft und nur er ist Gottes Sohn, somit Gott selbst.

Prüfung. “Und lass das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, auf dass du haltest und tuest allerdinge nach dem, was darin geschrieben steht. Alsdann wird es dir gelingen in allem, was du tust, und wirst weise handeln können” (Josua 1,8) Gott ist durch den Gehorsam erfahrbar.
Hans Peter Royer: “Warum lese ich die Bibel? Weil ich lernen möchte, so zu denken, wie Gott denkt. Denn nur dann werde ich auch lernen so zu handeln wie Gott handelt. Die Bibel ist für meine Frau und mich wie eine Straßenkarte des Lebens, die bei den vielen Überraschungen, die das Leben so mit sich bringt, Halt und Orientierung bietet”

Kinder Gottes. In keiner Religion gibt es diese enge persönliche Beziehung wie von einem Vater (Gott) zu seinen Kindern (gläubige Christen).
Gott hat alle Religionen als Götzendienst und Zauberei (1. Korinther 6,9; Galater 5,19-21; Offenbarung 21,8) verurteilt. Eine lebendige Beziehung zu Götzen ist nicht möglich. Die Bibel beschreibt Götzen im Psalm 115.

Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Der Karlsruher Philosoph Hans Lenk betont, dass wir von seinem Fachgebiet keinerlei Antworten zu erwarten haben, wenn er schreibt: “Die Philosophie gibt selten endgültige inhaltliche Lösungen; sie ist ein Problemfach, kein Stoff- und Ergebnisfach. Für sie ist u. U. eine neue Problemperspektive viel wichtiger als eine Teillösung einer überlieferten Fragen.”
Der Dichter Hermann Hesse schreibt: “Das Leben ist sinnlos, grausam, dumm und dennoch prachtvoll - es macht sich nicht über den Menschen lustig, aber es kümmert sich um den Menschen nicht mehr als um den Regenwurm.”
Die französische Schriftstellerin des Existentialismus und Atheistin Simone de Beauvoir verirrt sich in Sinnlosigkeit: “Welchen Sinn hat das Leben, wenn es doch radikal vernichtet wird? Weshalb ist es dann dagewesen? Sinnlos ist letzlich alles: die Schönheit des Lebens, die Taten der Menschen, alles. Das Leben ist absurd.”
Auch die Wissenschaften wir Psychologie, Biologie und Medizin können uns keine Antwort geben, weil die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht in ihren Zuständigkeitsbereich gehört.

Weltlicher Ruhm besitzen wir nur zeitlich in dieser Welt. Nach dem Tod “haben wir kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht.” (Prediger 9,6b).
Ohne den rettenden Glauben an den auferstandenen Herrn Jesus Christus gehen wir verloren. Gottes Ziel mit unserem Leben ist, dass wir zum Glauben kommen und Frucht bringen (Johannes 15,16). Unser Leben kann nur dann sinnvoll sein, wenn es mit dem Schöpfergott gelebt und geführt wird.
Wenn der Mensch seine Sünden vor Gott bekennt und um Gnade bittet, so werden ihm seine Sünden vergeben (Matthäus 9,2) und er steht ab der Bekehrung unter dem Dienst Gottes (Psalm 100,2). Jesus persönlich gibt seinen Jüngern, damit sind alle gemeint, die an ihn Glauben, folgende Aufgabe: “Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe!” (Matthäus 28,19-20a). Somit haben Christen die Aufgabe anderen von dem Evangelium zu erzählen. Zudem gibt er uns Gewissheit: “Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters” (Matthäus 28,20b).

Die Auferstehung Jesu Christi. Die Auferstehung Christi ist die Grundlage des christlichen Glaubens. Ohne die Auferstehung Jesus Christus gäbe es keine Sündenvergebung und der Glaube an Gott wäre nichtig. Denn die Sünde trennt von Gott. Nur dadurch, dass Jesus den Tod besiegt hat, werden, wenn wir an ihn Glauben, unsere Sünden vergeben.
Die Auferstehung hat unbestritten stattgefunden (detalliert von McDowell mit Hilfe von historischen Fakten dargestellt: “Die Tatsache der Auferstehung” von Josh McDowell, CLV (Verlag; www.clv.de), ISBN 3-89397-712-0). Doch auch der Glaube reicht völlig aus, denn “den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, über den ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude jubelt” (1. Petrus 8) und “[...] wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen -; wir sind aber guten Mutes und möchten lieber ‘ausheimisch’ vom Leib und ‘einheimisch’ beim Herrn sein.” (2. Korinther 5,7). “Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. Denn durch ihn haben die Alten Zeugnis erlangt.” (Hebräer 11,1-2).

Dennoch gibt es sie - Beweise. [(Nachzulesen auf den nächsten drei Seiten.)]
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“Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht”
(Hebräer 3,15a)
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